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Billig, billig, billig. Kaum einem Handelsunternehmen in Deutschland fällt derzeit etwas
Originelleres ein. Insbesondere im Elektronikhandel wird wie blöd mit Schnäppchen geworben.
Und was Media Markt vorgemacht hat, wird von Saturn, Makro Markt und all den anderen brav
nachgemacht.
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Conrad Electronic geht dagegen seinen eigenen Weg. Zwar hat auch Conrad gute Angebote auf Lager.
Zur Differenzierung vom Wettbewerb setzt Conrad aber auf ein anderes Argument: Beratung.
Denn hier hat Conrad naturgemäß viel zu bieten. Schließlich hat Conrad seit jeher auch komplexe
und erklärungsbedürftige Artikel im Sortiment. Und für einen Verkäufer, der ein
Halbleiterlastrelais erklären kann, ist ein DVD-Player nun wahrlich eine leichte Übung.
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Gute Beratung ist bei Conrad nicht
nur schöne Theorie, sondern tägliche Praxis. Deshalb
treten in der Kampagne auch die Menschen auf, die halten, was
die Werbung verspricht: die Kundenberater von Conrad.
Und zwar echte Mitarbeiter, keine bezahlten Models.
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In einer internen Kampagne wurden
Mitarbeiter aufgefordert, sich an einem Casting für die
späteren Werbemotive zu beteiligen. Die Resonanz war enorm:
Mehr als 30% der Mitarbeiter von der Verkaufsfront wollten dabei
sein. Dies sorgte nicht nur für zusätzliche Motivation
der Mitarbeiter. Die Aussagen der Motive dienen den Kundenberatern
auch gleichzeitig als Leitbild.
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Conrad hat zum einen wesentlich weniger Budget als die großen Konkurrenten. Und zum anderen
auch deutlich weniger Filialen. Um als David gegen Goliath eine Chance zu haben, braucht es also
eine schlaue Strategie. Und die heißt auf gut Deutsch: world famous in your own town.
Conrad wirbt nur im direkten Einzugsbereich der Filialen. Aber dort mit der Attitüde eines Großen.
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Für ein Handelsunternehmen
muss ein Werbekonzept nicht nur auf Plakaten oder Doppelseiten
funktionieren, sondern auch dort, wo verkauft wird: am POS und
in den Beilagen. Und zwar so stringent, dass die Marke Conrad
ein klares Gesicht bekommt: von der Tüte bis zum Blow-Up.
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